Störungsbilder
Beim Sprechen sind nicht nur die so genannten Sprechwerkzeuge, wie Kehlkopf und Zunge beteiligt. Viele Organe müssen sehr gut aufeinander abgestimmt funktionieren, damit Sprache und Sprechen regelgerecht verlaufen.
Treten dabei kleinere oder größere Abweichungen auf, entstehen logopädische Störungsbilder, bei denen die Sprache, das Sprechen oder das Schlucken gestört sind. Klicken Sie auf die Punkte, um Informationen über die Störungsbilder zu erhalten.
Gehirn
In verschiedenen Gebieten der Großhirnrinde wird die Sprache erdacht. Bei den meisten Menschen liegt das Sprachzentrum in der linken Hirnhälfte. Schäden in diesen Bereichen können folgende Störungsbilder hervorrufen:
Kleinhirn und Hirnstamm koordinieren die Sprech- und Atemorgane. Liegen hier Schäden vor, kann es zu diesen Störungen kommen:
Lippen, Zähne, Gaumen, Zunge, Nasen- & Rachenraum
Mit diesen so genannten „Sprechwerkzeugen“ wird der im Kehlkopf gebildete Ton variiert. Und so werden stimmhafte (w, d, l, m etc.) wie auch stimmlose Laute (p, k, f, sch etc.) erzeugt. Schwierigkeiten hierbei können sich in nachstehenden Störungsbildern äußern:
- Dyslalie
- Myofunktionelle Störungen
- Dysphagie
- Rhinophonie/Rhinolalie
Kehlkopf
In seinem Inneren befinden sich die Stimmlippen. Dort entsteht der Ton. Bei „falschem Gebrauch“ der Stimme treten eventuell Dysphonien auf.
Luftröhre & Lunge
Um die Stimmlippen in Schwingungen zu versetzen und die Stimmbildung sowie den Sprechvorgang zu ermöglichen, bedarf es eines ausströmenden Luftstroms. Daher muss die Atmung mit den Abläufen der Entstehung der Stimme und des Sprechens koordiniert werden. Falsches Atmen kann auch zu Stimmproblemen führen.